Klinische Studien

Univ. Prof. Dr. Michael Gnant:

"Größtmöglicher Erfolg neuer Behandlungsmethoden bei größtmöglicher Sicherheit für die PatientInnen: Das ist die Leitlinie für jede klinisch-wissenschaftliche Arbeit, so auch unsere für die Behandlung unserer PatientInnen im Rahmen von klinischen Studien.

Sowohl bei neuen Therapien als auch bei neu entwickelten Medikamenten sind vor der Anwendung auf breitester Ebene klinische Studien unabdingbar. Die Bereitschaft von PatientInnen, sich an diesen klinische Studien zu beteiligen, ist in Österreich besonders hoch. Dies ist auch Ergebnis der erfolgreichen Arbeit von Österreichs bekanntester Studiengruppe, der seit mehr als 20 Jahren bestehenden international höchst anerkannen ABCSG (Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group), die von unserer Klinik aus gegründet wurde und koordiniert wird. Bestens ausgebildete ÄrztInnen vergleichen dabei in zahlreichen spezialisierten Zentren in Österreich bisherige Standardverfahren mit neuen Methoden und prüfen – entsprechend dem aktuellen Stand der internationalen Forschung – die Effekte moderner Wirkstoffe und Therapiekonzepte.

Mittlerweile beteiligen sich landesweit über 16.000 PatientInnen an den wissenschaftlichen Programmen der ABCSG. Diese Studien ermöglichen entscheidende Fortschritte in der Behandlung der Erkrankung. Studienteilnehmer erhalten ein neues Behandlungskonzept, das nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft, Aussicht hat erfolgreicher zu sein als die bisher übliche Behandlung. Es wird zusätzlich sichergestellt, dass die neue Therapie sich immer mit der besten bekannten Therapie messen muss. Patienten in klinischen Studien werden intensiv und individuell betreut. Ist eine Behandlungsmethode viel versprechend, gehören die Studienteilnehmer zu den ersten, die davon profitieren.

Patienten, die an klinischen Studien teilnehmen, haben eine deutlich bessere Prognose. Durch zahlreiche Kontrollmechanismen und eine konsequenten Nachsorge erhöhen sich die Lebensqualität und die Lebenserwartung. Die Wahrscheinlichkeit, erneut an Brustkrebs zu erkranken sinkt. Medikamentöse Therapien, die in klinschen Studien zum Einsatz kommen, sind teuer. Es bedarf viele Jahre Forschungsarbeit, bis ein Medikament überhaupt in klinischen Studien, wie sie die ABCSG durchführt, angewendet werden darf. Jede Studienteilnehmerin erhält dieses Medikament kostenlos. "



Studie 15
Int. IBIS II
Vergleich der Wirksamkeit und Verträglichkeit von Tamoxifen vs. Anastrozol bei postmenopausalen PatientInnen mit DCIS

Studiendesign

Studie 16
S.A.L.S.A.
Sekundär adjuvante Langzeitstudie mit Anastrozol bei postmenopausalen, HR-pos. Mammakarzinom- PatientInnen

Studiendesign

Studie 18

Randomisierte, doppelblinde placebokontrollierte Mulit-Center Phase 3 Studie zur Bestimmung des Behandlungseffekts von Denosumab bei PatientInnen mit nicht metastasierendem Mammakarzinom während einer Aromatase-Inhibitor Therapie

Studiendesign
Studie 21

A randomized phase II study comparing anastrozole and fulvestrant to anastrozole for adjuvant treatment of postmenopausal patients with early breast cancer and disseminated tumour cells in bone marrow

Studiendesign

Studie 23
A randomized, multi-center Phase IIIb, open label, study of letrozole vs anastrozole in the adjuvant treatment of postmenopausal women with hormone receptor and node positive breast cancer

Studiendesign

Studie 24
A randomized phase III study comparing epirubicin, docetaxel and capecitabine + G-CSF to epirubicin and docetaxel + G-CSF as neoadjuvant treatment for early HER-2 negative breast cancer and comparing epirubicin, docetaxel and capecitabine + G-CSF ± trastuzumab to epirubicin and docetaxel + G-CSF ± trastuzumab as neoadjuvant treatment for early HER-2 positive breast cancer

Studiendesign